Im Winter ein Jahr
Info zum Film Im Winter ein Jahr
| Originaltitel | Im Winter ein Jahr |
|---|---|
| Erscheinungsjahr | 2008 |
| Produktionsland | Deutschland |
| Genre | Drama |
| Regie | |
| Drehbuch | |
| Darsteller | Corinna Harfouch, Karoline Herfurth, Josef Bierbichler, Hanns Zischler, Cyril Sjöström, Misel Maticevic, Daniel Berini, Franz Dinda, Karin Boyd, Jacob Matschenz, Inka Friedrich, Hansa Czypionka |
| Freikarten gewinnen: |
Eliane Richter (Corinna Harfouch) bittet den Künstler Max Hollander (Josef Bierbichler), ein Porträt ihrer beiden Kinder zu malen, der 22-jährigen Lilli (Karoline Herfurth), einer talentierten Tanz-Studentin, und des 19-jährigen Alexander (Cyril ...weiterlesen
Kritiken zum Film Im Winter ein Jahr
Zeige alle 8 KritikenKommentare zu Im Winter ein Jahr
Zeige alle 6 Kommentare"Im Winter ein Jahr" - Kritik / Kommentar zum Film
Geschrieben vor 1 Monat
Man kann manches gegen diesen Film sagen: Er ist zu kopflastig und damit sehr deutsch, er nimmt sich zu viel vor (Selbstmord, Ehebruch, Bindungsängste ...), er hat kitschige Momente und manch anderes.
Aber warum ist dieser Film dennoch so sehenswert? Vor allem, weil er Karoline Herfurth hat! Sie gibt dem Film ein Gesicht, DAS Gesicht. Aber auch, weil er Josef Bierbichler hat. Und weil das Drehbuch so verdammt gut ist, dass man meint, echten Menschen über die Schultern zu gucken und echten Dialogen zu lauschen. Und weil manche Bilder entstehen, die wirklich einprägsam sind und gut und stimmig.
Und weil es schön ist, mal einen deutschen Film zu mögen!
"Im Winter ein Jahr" - Kritik / Kommentar zum Film
Geschrieben vor 1 Monat
Ein sehr emotionaler Film mit großartigen Darstellern.
Er ist bis in die Nebenrollen stark besetzt.
Jede Person sucht nach einem Ausweg aus seiner mehr oder weniger großen Lebenskrise.
Man kann darüber streiten, ob jeder Handlungsstrang wichtig war, z.B. die überstürzte Affäre von Lilli. Der Film schafft es aber nicht zuletzt dadurch auch unter der Oberfläche weiterzugraben. In diesen Momenten wird die Verzweiflung und der Hilferuf von Lilli sehr deutlich.
Eine ganz starke Szene war für mich die, in der Max seinem Sohn das Bild überreicht. Obwohl eigentlich nur ein Nebenstrang, rundet diese Szene den Film ab. Josef Bierbichler und Jacob Matschenz spielen hier grandios.
Insgesamt ein starkes Stück Deutsches Kino.




"Im Winter ein Jahr" - Kritik / Kommentar zum Film
Ist überraschend gelungen. Klar gibt es hier Schwächen: Unter anderem handelt mir der Film viele Aspekte der Trauer zu akribisch ab, fast nach einem Checklistenverfahren. Anderseits macht der Film aber auch verdammt viel richtig. Super Cast, in Einzelszenen zum Dahin schmelzen, wunderbar fotografiert und erschreckend real - soll heißen nicht unnahbar sonder natürlich, trotz des schwierigen Themas. Man kann sich sehr gut in die Geschichte reinversetzen. Stellweise etwas kitschig, dann aber wieder überraschend souverän in vielen Momenten.Sehe den Film im grünen Bereich, ebenso wie beim amerikanischen Bruder IMAGINARY HEROES.
"Im Winter ein Jahr" - Kritik / Kommentar zum Film
Zu sanften Klängen tanzt ein blonder junger Mann (Cyril Sjöström) mit seinem iPod im Schnee. Während ihn seine Schwester Lilli (Karoline Herfurth) von ihrem Zimmer aus beobachtet, befindet sich seine Mutter Eliane (Corinna Harfouch) mit einer Videokamera draußen bei ihm. Die Beziehung der beiden scheint herzlich, sie tollen gemeinsam im Schnee. Beim anschließenden Joggen wird Eliane von einem Schuss plötzlich aufgeschreckt. Die Ursache verrät sich erst allmählich, obschon sie absehbar ist. Nach einem Schnitt befinden wir uns im Atelier des Malers Max (Josef Bierbichler).
komplette Kritik lesen
"Im Winter ein Jahr" - Kritik / Kommentar zum Film
„Im Winter ein Jahr“ erinnert an ein anderes komplexes Familiendrama, „Das wahre Leben“ von Alain Gsponer. Hier wie da vernachlässigen die Eltern in ihrer Trauer um den Sohn ihre künstlerisch begabte Tochter, die sich frustriert, ziellos und desorientiert durchs Leben schlägt und deren Hunger nach Liebe ungestillt bleibt. „Im Winter ein Jahr“ vermeidet jegliche unnötigen hochdramatischen Zuspitzungen und erkundet dafür die zwischenmenschlichen Konflikte umso tiefgründiger. Auch die Besetzung könnte besser nicht sein.
komplette Kritik lesen