Kirschblüten - Hanami
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| Originaltitel | Kirschblüten - Hanami |
|---|---|
| Erscheinungsjahr | 2008 |
| Produktionsland | Deutschland |
| Genre | Drama |
| Regie | |
| Drehbuch | |
| Darsteller | Elmar Wepper, Hannelore Elsner, Nadja Uhl, Maximilian Brückner, Aya Irizuki, Birgit Minichmayr, Felix Eitner, Floriane Daniel, Celine Tannenberger |
| Freikarten gewinnen: |
Das Leben: Nur Trudi weiß, dass ihr Mann Rudi Krebs im Endstadium hat. Und es liegt an ihr, ob sie es ihm mitteilen will oder nicht. Der Arzt schlägt eine letzte gemeinsame Unternehmung vor, etwas, was die beiden sich vielleicht schon länger vorge...weiterlesen
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Kritiken zum Film Kirschblüten - Hanami
Zeige alle 5 KritikenKommentare zu Kirschblüten - Hanami
Zeige alle 7 Kommentare"Kirschblüten - Hanami" - Kritik / Kommentar zum Film
Geschrieben vor 8 Tagen
Puh, was für ein Film...
Dörrie erzählt hier vom Alter, von Krankheit und Tod, von Liebe, von Familien - von Beziehungen überhaupt. Was machen wir aus unserem Leben? Wie können die, die einem am nächsten sind, einem so selbstverständlich werden und dabei so fremd?
Und dabei findet sich jeder in diesem Film wieder, wenn vielleicht auch nur im Fragmenten. Jeder, der Vater oder Mutter ist bzw. hat. Jeder, der mit Verlusten umgehen muss. Jeder, der Menschen hat, die ihm wichtig sind. Erlösung gibt es in diesem Film allerdings nur für die Eltern, und die, die einen Weg gefunden haben, mit den Toten zu tanzen.
Sicherlich ist vielfach Dörries Zuneigung zu Japan übermäßig zu spüren, kommen einem manche Klischees zu den Ohren wieder raus (muss die Familie unbedingt aus Bayern stammen?) und wird nicht jeder Weg konsequent zuende gegangen (wodurch einige Figuren und Handlungen manchmal ihren Daseinsgrund zu verlieren drohen).
Aber am Ende hat sie ihren roten Faden nie verloren. Herausgekommen ist nämlich ein definitiv sehenswerter Film, der diesem tiefgründigen Thema mit dem nötigen Respekt und der angemessenen Tiefe begegnet. Es gibt nämlich zwei Dinge, die ich nach diesem Film definitiv tun werde: den Film meinen Eltern leihen - und endlich mal wieder meinen Freunden in Japan schreiben.
"Kirschblüten - Hanami" - Kritik / Kommentar zum Film
Geschrieben vor 21 Tagen
Nein, es muss nicht immer ein temporeiches Spektakel sein. Ja, gern auch mal leise Töne, Gefühl, Sentimentalität, Irrationales. Alle okay. Aber was war das? Der Film schleppt sich miefig dahin mit klischheehaften Charakteren, so vorhersehbar, als hätte man den Zuschauerraum voller Herzkranker, die keine Überraschungen mehr verkraften. Ein Elmar Wepper in Frauenkleidern, durch Japan flanierend, etwas verwirrt und vom Sohn gedemütigt, stundenlang...nix für mich, tut mir leid.
"Kirschblüten - Hanami" - Kritik / Kommentar zum Film
Geschrieben vor 6 Monaten
Es hat ja ewig gedauert, bis die Dörrie schließlich mal was relevantes auf die Leinwand gebracht hat, aber mit der Zeit lernt's vielleicht wirklich jeder. Unemotional betrachtet ist die Handlung ja banal: Man sieht dem alten Rudi vom Weilheimer Abfallwirtschaftsamt dabei zu, wie nach dem Tod seiner Frau ein bisschen durchknallt und seine Kinder nervt - aber die mitreissende Alltäglichkeit der Figuren und Dialoge ist wirklich phänomenal, es ist alles so lebensnah, dass es ohne Umwege ins Zwischenhirn geht.
Nur dass der seit Jahren in Tokio lebende Karli am Schluß mit Yu englisch spricht: das ist echter Quatsch und bringt einen halben Punkt Abzug.











"Kirschblüten - Hanami" - Kritik / Kommentar zum Film
Ein Selbstgespräch über Doris Dörries Film »Kirschblüten – Hanami«
Michael: Was für eine Handlung: Trudi, gespielt von Hannelore Elsner, erfährt von den Ärzten, dass ihr Ehemann Rudi (großartig: Elmar Wepper) bald sterben muss. Sie erzählt ihm nichts und überredet den mürrischen Beamten zu einer letzten Reise zu ihren Kindern nach Berlin und anschließend zu einem Ausflug an die Ostsee. Dort stirbt jedoch nicht Rudi, sondern Trudi. Der verstörte Ehemann versucht das Leben seiner Frau zu verstehen und entdeckt ihre tiefe Faszination für die japanische Kultur: Butoh-Tanz, Kimonos, »Mount Fuji« und das Kirschblütenfest »Hanami«. Rudi begibt sich zu seinem Sohn nach Tokio, um dort den Geist seiner verstorbenen Frau zu suchen. Ein bayerisches Ehepaar, Berlin, Tokio und der Tod – ganz schön viel auf einmal, oder?
Herr Wagenhäuser: Hm, als ich zum ersten mal von dem Film hörte, dachte ich auch: Oh nein,…
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"Kirschblüten - Hanami" - Kritik / Kommentar zum Film
Auch wenn der Film nicht immer klischeefrei ist, vielleicht etwas zu Japan-verliebt daherkommt, und als eine Art Heimatfilm die Grenze zwischen Rührung und Rührseligkeit gelegentlich überschreitet – er bringt uns alte Bekannte als große Schauspieler zurück, ist von glaubwürdiger Menschlichkeit und nimmt dem Tod ein gutes Stück des Schreckens. Damit kann er sich überall sehen lassen.
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"Kirschblüten - Hanami" - Kritik / Kommentar zum Film
Obwohl sich in diesem Film Konstruktionen und Klischees tummeln – vor allem die Kinder des Paares sind reine Karikaturen – berührt er doch durch die fast heitere Gelassenheit im Umgang mit dem Tod. Und Elmar Wepper als Witwer spielt die wohl schönste Rolle seiner langen Karriere.
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